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2017

© Grafschafter Nachrichen – Schönrock

Technik zieht in die Wäscherei

Noch sind die Pläne ganz am Anfang, doch es wird einige Veränderungen auf dem Gelände der Fachklinik in Bentheim geben. Das aktuelle Technikhaus sowie das Kurmittelhaus 1 sollen abgerissen werden.

Bad Bentheim. An der Fachklinik in Bad Bentheim soll bald wieder gebaut werden. Nach den umfangreichen Arbeiten in den Jahren 2015 und 2016 mit der Erweiterung des Speisesaals und einem neuen Eingangsbereich, soll nun das nächste Projekt in Angriff genommen werden. Entsprechende GN-Informationen bestätigte Geschäftsführer Klaus Kinast. „Wir stehen mit den Planungen allerdings noch ganz am Anfang."
Demnach soll die Technik der Fachklinik aus dem ehemaligen fürstlichen Sägewerk ausziehen, da das Gebäude in die Jahre gekommen ist und immer wieder umgebaut werden musste. Als neue Unterkunft hat die Fachklinik die ehemalige Wäscherei direkt gegenüber ins Auge gefasst. „Die Fachingenieure haben bereits signalisiert, dass das sehr gut funktionieren würde", berichtet Kinast. So ist das Gebäude, das derzeit unter anderem die Kinderbetreuung beherbergt, komplett unterkellert, außerdem sind zwei Blockheizkraftwerke dort ohnehin schon untergebracht. „Die Deckenhöhe beträgt dort etwa vier Meter, es gibt gut begehbare unterirdische Schächte als Anbindung zum restlichen Klinikteil. Daher würde sich das Gebäude für die Technik anbieten", sagt Klaus Kinast. Mit dem Umzug könnten zugleich einige Dinge bereinigt werden, bei denen man derzeit Kompromisse eingehen müsse. Beispielsweise bei der 40 Jahre alten Gasübergabe- und Regelstation. „Da wird es bei der Ersatzteilbeschaffung immer schwieriger", erklärt Kinast.
Ferner sind in dem Technikhaus Werkstätten für die Handwerker, die Fahrdienstleitung sowie zwei Betriebswohnungen untergebracht. „Auch das Zentrallager ist hier, das platzt inzwischen aus allen Nähten", sagt Kinast. Nach dem Umzug soll das Gebäude abgerissen werden. „Die Wohnungen fallen weg, für das Zentrallager müssen wir dann eine neue Lösung suchen", sagt der Geschäftsführer. Nach dem eigentlichen Abriss müssen dann auch noch sämtliche Leitungen aus dem Boden entfernt werden. Die freie Fläche soll künftig ein neues Kurmittelhaus ausfüllen. In diesen Häusern – an der Fachklinik Bentheim gibt es zwei – werden die entsprechenden Kur-Anwendungen verabreicht. „Das Kurmittelhaus 1 ist schon ziemlich alt und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen", erklärt Klaus Kinast. So sei beispielsweise die Größe der Bewegungsbäder nicht mehr optimal, da man statt Gruppen von sechs bis sieben Personen inzwischen bis zu 15 Personen betreue.
Genau wie das alte Technikgebäude soll auch das gegenüberliegende Kurmittelhaus 1 abgerissen werden. Für die Freifläche dort gibt es zwar auch schon Pläne, die möchte Klaus Kinast aber noch nicht verraten. Ein konkreter Zeitplan steht auch noch nicht fest. „Wir sind noch in der Planungsphase. Das wird noch viel Zeit in Anspruch nehmen", sagt Klaus Kinast. „Wir arbeiten nach dem Prinzip: Qualität geht vor Geschwindigkeit", erklärt der Geschäftsführer. „Wir haben keine Eile, da der Betrieb ja normal weiterläuft."

© Grafschafter Nachrichen – Schönrock

Neuer Chefarzt möchte Profil der Fachklinik schärfen

Mit dem 42-jährigen Dr. Athanasios Tsianakas arbeitet nun ein ausgewiesener Experte für Schuppenflechte an der Bentheimer Fachklinik. Im Gespräch mit den GN verrät Tsianakas, welche Pläne er für die Dermatologie hat.

Bad Bentheim. Die Fachklinik Bad Bentheim hat einen neuen Chefarzt für den Fachbereich Dermatologie. Seit dem 1. Mai ist Dr. Athanasios Tsianakas Nachfolger von Dr. Andreas Altenburg, der nach nur einjähriger Tätigkeit seine Zelte in Bad Bentheim bereits wieder abgebrochen hat. Man habe sich im beiderseitigen Einvernehmen getrennt, sagt dazu Fachklinik-Geschäftsführer Klaus Kinast. Über Hintergründe wollte Kinast keine Angaben machen.
Der Sohn griechischer Eltern ist in Hamburg geboren und in Pinneberg aufgewachsen. Sein Studium der Humanmedizin absolvierte er in Lübeck und Hamburg. In der Elbmetropole verbrachte er auch den größten Teil seiner Assistenzzeit am Universitätsklinikum in Eppendorf. Promoviert hat Tsianakas dann am Hamburger Tropeninstitut im Bereich Immunologie. 2005 erfolgte dann der Wechsel an die Uniklinik Münster, wo er an der Hautklinik die Facharztausbildung machte. Seit 2011 arbeitete Athanasios Tsianakas dort als Oberarzt und wurde Leiter des Studienzentrums für klinische Forschung für Schuppenflechte. „Diesen Bereich habe ich in Münster mit aufgebaut", erzählt der 42-jährige Mediziner. Es ging dabei beispielsweise um die bessere Verzahnung von Klinik und Praxis sowie um die Einhaltung von Therapiestandards."
Seine Spezialisierung im Bereich Schuppenflechte war ein ganz entscheidender Grund, warum sich die Fachklinik Bad Bentheim für Athanasios Tsianakas entschieden hat. „Diesen Schwerpunkt wollen wir hier weiter pflegen und stärken", erklärt der 42-Jährige. Neben diesem Aspekt ist geplant, die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit chronisch entzündeten Hauterkrankungen auszubauen, ebenso die Rehamaßnahmen für Patienten mit Hautkrebs.
Intensiviert werden soll zudem die Kooperation mit der Uniklinik Münster, beispielsweise im Bereich chronischer Juckreiz. „Münster ist in diesem Feld deutschlandweit führend", sagt der 42-Jährige. Tsianakas verfügt natürlich über beste Verbindungen zu seiner ehemaligen Arbeitsstelle.
„Ein wichtiges Anliegen ist mir auch die Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten aus der Region", sagt .Athanasios Tsianakas. „Es muss nicht immer alles sofort an der Uniklinik behandelt werden. Wir wollen vermeiden, dass Patienten überlange Wege fahren müssen."
Zudem möchte Dr. Athanasios Tsianakas die Fachklinik in der Öffentlichkeit noch präsenter machen, beispielsweise durch Teilnahmen an Symposien und Fachtagungen.
Geschäftsführer Klaus Kinast ist voll des Lobes für den neuen Chefarzt der Dermatologie: „Wir freuen uns sehr, dass wir einen ausgewiesenen Experten gefunden haben, mit zusätzlich ausgeprägten wissenschaftlichen Ansprüchen. Er hat schon zahlreiche Arbeiten publiziert und arbeitet an weiteren Publikationen. Das möchten wir gerne unterstützen." Er bringe zudem neue medizinische Ideen und Kompetenzen ein. „Auch das möchten wir sehr gerne stützen und fördern", sagt Kinast. Er habe in den vergangenen zweieinhalb Monaten bereits feststellen können, dass Tsianakas sehr aktiv sei. „Durch viele bundesweite Fachvorträge wird die Kompetenz der Fachklinik betont", sagt der Geschäftsführer.
Auch wenn Athanasios Tsianakas schon seit Mai in Bentheim arbeitet, so wohnt der dreifache Familienvater vorerst weiter in Münster. „Ein Umzug ist aber durchaus im Gespräch", verrät der 42-Jährige.

2016

Der neue Empfangsbereich der Klinik © Grafschafter Nachrichen

Neues Herzstück der Fachklinik eröffnet

Der Hingucker des Neubaus der Fachklinik Bad Bentheim ist der Haupteingang. Er ist der zentrale Anlaufpunkt für alle Patienten, die sich an der Fachklinik behandeln lassen.

Von Jonas Schönrock
Zahlreiche geladene Gäste feierten am Freitagvormittag die offizielle Einweihung des Neubaus an der Bad Bentheimer Fachklinik. Für den Geschäftsführer gab es ein „süßes" Geschenk.
Bad Bentheim. Zur feierlichen Eröffnung hatte die Fachklinik Bad Bentheim am Freitagvormittag geladen. Das neue Haus 8 für die kardiologische Fachabteilung, der neue Verwaltungstrakt, ein neuer Speisesaaltrakt sowie der neue Haupteingang (die GN berichteten mehrfach) wurden in einem Festakt mit geladenen Gästen offiziell eröffnet.
Erbprinz Ferdinand zu Bentheim und Steinfurt, Vorsitzender der Gesellschafter-Versammlung, bezeichnete in seiner Begrüßungsrede den neuen Trakt als „Visitenkarte der Klinik". Mit der Kardiologie als neuer Disziplin sei dort nun ein hochmodernes Zentrum entstanden, in dem fachübergreifend agiert werden könne.
Geschäftsführer Klaus Kinast richtete seinen Dank an alle Beteiligten für die „gute und solide Arbeit". „Vor fünf Jahren stand auf diesem Gelände noch der Tennisplatz von Rot/Gelb. 2010/2011 haben wir das Gelände dann übernommen", blickte Kinast zurück. Das sei ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gewesen.
„Erstmals leiden wir jetzt nicht unter chronischer Raumnot." Mit dem Neubau habe man nun die Zukunftsfähigkeit der Fachklinik gesichert. „Dass nun alles fertig ist, darauf sind wir mächtig stolz", sagte der Geschäftsführer.
Dr. Wolfgang Hemme, Chefarzt der Kardiologie, bezeichnete die Einrichtung des neuen Fachbereichs als „eine Herausforderung für alle". Von den Kollegen sei das neue kardiologische Rehazentrum in den vergangenen Jahren bereits gut angenommen worden. „Wir haben hier ein hervorragendes Netz an Akutkrankenhäusern", sagte Hemme und dankte dafür, dass viele Patienten zur Nachsorge in die Fachklinik geschickt würden. „Wir haben ein Einzugsgebiet von Leer bis ins nördliche Ruhrgebiet", sagte Hemme. „Wir genießen hier in der Grafschaft eine hohe Akzeptanz."

Auch zu den niedergelassenen Ärzten habe man einen guten Draht. Der Gesamteindruck der Klinik werde nun in einem ansprechenden Gesicht präsentiert.
Dr. Philipp Köster von der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig Hannover – Referat Kliniken – hob die Innovationskraft der Mitarbeiter hervor. „Das schätzen wir an Bad Bentheim." Es sei gelungen, eine gute und gut geführte Rehaklinik zu schaffen, obwohl man in Niedersachsen mit kardiologischen Rehabilitationskliniken nicht gerade unterversorgt sei. Wir sind sehr zufrieden und gewiss, dass hier gute und nachhaltige Arbeit für unsere Versicherten geleistet wird."
Architekt Bernhard Busch bezeichnete den Neubau als „Konsequenten Abschluss der Idee, die Klinik neu zu strukturieren." Dies sei bereits vor über 15 Jahren ein Thema gewesen. „Das beharrliche Festhalten an dieser Idee hat das erst möglich gemacht." Er hoffe, dass der Neubau die Qualität des Hauses noch einmal erhöhe.
Traditionell hatte der Architekt zur Übergabe des Gebäudes an den Hausherrn auch einen symbolischen Schlüssel dabei, den er Klaus Kinast überreichte – und zwar aus Schokolade. Als offizielles Einweihungsgeschenk erklärte Busch, die Kosten für zwei Gemälde zu übernehmen, die sich Klaus Kinast für den neuen Eingangsbereich ausgesucht hatte.
„Großer Tag für die Stadt und die ganze Region"
Bad Bentheims Bürgermeister Dr. Volker Pannen sprach in seinem Grußwort anschließend von einem „großen Tag für die Stadt und die ganze Region." Pannen erinnerte noch einmal an die schwierige Entscheidung, den Tennisplatz zu kaufen, was unter Mithilfe der Bevölkerung schließlich gelang. Die erste Weichenstellung sei hier die Zusammenlegung des TC Rot/Gelb mit dem TuS Gildehaus gewesen. „Die zweite Weichenstellung war dann die Entscheidung für die Kardiologie", sagte Pannen. Dies sei ein Verdienst von Herrn und Frau Dr. Hemme gewesen.
Landrat Friedrich Kethorn erinnerte in seinem Grußwort daran, dass sich das Gesicht der Fachklinik in den vergangenen zwölf Jahren erheblich verändert habe. „Dazu beigetragen hat die Innovationskraft des Geschäftsführers und der Mitarbeiter." Die Einrichtung sei auf einem sehr guten Weg, während der Reha-Krise in den 1990er-Jahren habe man die Hände nicht in den Schoß gelegt.
Das eingenommene Geld, so der Landrat, bleibe im Haus. „Es wird keine Gewinnabführung an die Gesellschafter geben." Die Fachklinik sei ein gesundheitspolitisches Highlight in der Grafschaft. „Die Einrichtung trägt außerdem dazu bei, vielen Menschen eine Arbeit zu geben und dass die Patienten sich wohlfühlen", lobte Kethorn.
Die Kardiologie ist seit 2013 die vierte Reha-Säule der Fachklinik Bad Bentheim, neben der Rheumatologie, der Dermatologie und der Orthopädie. Der etwa 6000 Quadratmeter große Neubau hat rund 16 Millionen Euro gekostet (die GN berichteten).

Renovierung der Therme © Grafschafter Nachrichen

Thermalbad in Bad Bentheim wird saniert

Von Detlef Kuhn
Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, bevor größere Schäden entstehen. Betroffen sind von den Sanierungsarbeiten im Thermalbad Bentheim vor allem das Sportbecken und die Sauna sogar bis 1. September.
Bad Bentheim. Am Montag haben die Renovierungsarbeiten in der Mineraltherme der Fachklinik Bad Bentheim begonnen, die noch bis zum 23. August dauern werden. Bis dahin gibt es nur für die stationären Patienten und die mit Rezept die nötigen Anwendungen. Denn betroffen ist vor allem das Sportbecken, das vor 40 Jahren eröffnet wurde.
Eine Garantie gab die Herstellerfirma für 25 Jahre. Die seinerzeit verklebten PVC-Rohre tauscht man lieber jetzt rechtzeitig aus, auch wenn es nur kleine Leckagen gibt. „Ganz schlecht wäre es, wenn ein Rohr platzt und der Keller vollläuft", setzt nicht nur der technische Leiter Thorsten Krämer auf Sicherheit. Das Solewasser sei zwar sehr gesund, habe – technisch gesehen – leider aber auch zerstörerische Kräfte. Ausgetauscht wird zudem der Heizkessel im Keller, der als Reserve für besonders kalte Jahreszeiten vorgehalten wird, um die nötige Wassertemperatur zu erzielen. Aber die automatische Zuschaltung ab minus acht Grad wird selten benötigt.

100.000 Euro werden investiert
Die Anwendungen für die Patienten können während der Sanierungsarbeiten in gewohnter Form weitergehen, sagte die Leiterin des Thermalbades, Jutta Niehaus. In den beiden anderen Becken kann man sich davon überzeugen, wie die Bewegungsbäder die Patienten auf Trab halten. Der Saunabereich ist allerdings komplett geschlossen. Dort sind zum Teil die Bodenfliesen entfernt worden, die über viele Jahre bröselig geworden sind oder einfach nicht mehr schön aussahen.
„Das sind wir unseren Gästen schuldig, dass auch dieser Bereich aufgehübscht wird", sagt der Geschäftsführer der Fachklinik, Klaus Kinast. „Wir fühlen uns verpflichtet, dass der Saunabereich gut und zeitgemäß aussieht", sagt Jutta Niehaus. Insgesamt wird die Fachklinik circa 100.000 Euro investieren, damit die komplexen Aufgaben auch in Zukunft reibungslos funktionieren. Im Zuge der Arbeiten werden auch gleich Lampen ausgetauscht. Wenn schon Reparaturen nötig sind, dann gleich richtig, lautet das Motto.
Verärgert ist man in der Fachklinik allerdings darüber, dass der schön ausgedachte Zeitplan nicht funktionieren wird. Denn die Aufträge für die Handwerker waren für den Zeitraum vergeben worden, wenn die B 403 gesperrt sein sollte. Diese Sanierung beginnt jetzt später.

Fahnen vor der Klinik © Grafschafter Nachrichen

Fachklinik will Markenidentität stärken

Am Haupteingang der Fachklinik ist auf drei Fahnen die neue Optik zu erkennen, die in Zukunft durchgängig benutzt werden soll. Im Mittelpunkt dabei die blau, grün und gelblich-grün gekennzeichneten Ursprünge: Sole und Schwefel.

Die Umsetzung wird noch dauern, denn bisher hat die Fachklinik nur intern die neue Beschilderung abgeschlossen. Die neue Gestaltung umfasst drei Logos, die farblich auf die einzelnen Teilbereiche hinweisen.
Bad Bentheim. „Die vielen verschiedenen Logos haben Patienten und Besucher doch häufig verwirrt", begründen Geschäftsführer Klaus Kinast und Marketingchefin Nicole Hölter die Neuausrichtung, die sich nicht nur auf die Gebäude bezieht. Das neue Leitsystem umfasst eine durchgehend neue Optik für die interne und externe Beschilderung. Das Leitbild geht aber weiter: Auch der neue Internetauftritt ist davon geprägt. Doch bis die Umsetzung gänzlich abgeschlossen ist, wird es noch etwas dauern. Eingebunden sind jetzt auch die Mineraltherme und das Trainings- und Therapiezentrum (TTZ): Ihr neues Design ist gekennzeichnet durch die Farben blau (Wasser) und rot.

Rückblick auf 300 Jahre Thermalsole- und Schwefelbad
Bei der optischen Neuausrichtung des Thermalsole- und Schwefelbades wird auf die Historie Bezug genommen, schließlich schaut die Fachklinik Bad Bentheim auf eine mehr als 300-jährige Geschichte zurück. Stolz blickt sie auf das bisher Geleistete, weil sie sie „durch stetige Weiterentwicklung inzwischen zu einer der führenden Kliniken für Rheumatologie, Dermatologie, Orthopädie und Kardiologie gehört". Hierzu stehen dem Haus neben vielfältigen ambulanten Angeboten zurzeit insgesamt 350 Rehabilitationsbetten und zusätzlich 68 dermatologische akut-stationäre Betten zur Verfügung. Mehrere Tausend Patienten suchen die Fachklinik jährlich auf, um Heilung oder Linderung zu erfahren.
Ein sehr prägnantes Logo hat die Klinikgeschichte lange Zeit bestimmt: Das Brunnenhäuschen der Schwefelquelle als Symbol für natürlich Heilmittel, die in verschiedenen Therapien im Hause eingesetzt werden. Doch das Brunnenhäuschen verschwand „durch die Entwicklung vom alten Kurimage zum modernen Gesundheitszentrum". Die Wortmarke wurde nur noch mit einer schmalen orangefarbenen Linie versehen. Therme und TTZ hatten unabhängig von der Fachklinik eigenständige Symbole.
Die Verantwortlichen sahen die Zeit gekommen, ein Gleichgewicht in einer neuen „Bildmarke" zu finden: Die Klinik soll präsentiert werden als „starke, verlässliche und selbstbewusste Hauptakteurin, die Therme und TTZ als entscheidenden Mehrwert im medizinischen Bereich der Fachklinik wahrnimmt". Zusammen mit der Agentur „stockwerk2" aus Oldenburg ist dabei eine „neue Wort-Bild-Marke entwickelt worden, die die Fachklinik Bad Bentheim als moderne und selbstbewusste Reha-Klinik darstellt". Das Ziel: „Die prägnante Symbolik greift die Herkunft der Klinik auf und vereint zielführende Aspekte symbolisch in sich."

Gleichzeitig sollte sich das neue Logo durch Einfachheit auszeichnen: Die ineinander verschränken Tropfen stehen für die entscheidenden Heilmittel: Schwefelwasser und Thermalsole. Die Überlagerung der Tropfen lässt eine organische und blattähnliche Form entstehen, die für Gesundheit, Natürlichkeit, Wachstum und Heilung stehen soll – ein Verweis auf die grüne, bewaldete Umgebung der Fachklinik. Die Verschränkung der Tropfen will eine sichere, vertrauensvolle und fürsorgliche Verbindung zwischen Patient und Klinik assoziieren. „Das Zeichen korrespondiert zudem mit dem neuen Zeichen für die Grafschaft Bentheim und symbolisiert somit Zugehörigkeit zur Region", erläutert Nicole Hölter einen wichtigen Aspekt, auf den die Fachklinik Wert legt. Schließlich ist der Landkreis ebenso mit 25 Prozent an der Fachklinik beteiligt wie die Stadt Bad Bentheim. Der Rest entfällt auf die Stiftung des Fürsten zu Bentheim und Steinfurt.
Jetzt wird die neue Markenidentität noch in „alle internen und externen Kommunikationskanäle" getragen und wird sich dann wiederfinden in Drucksachen, Werbematerialien, Dienstkleidung und vielen anderen Dokumenten und Verkaufsprodukten. Was bleibt ist die rechtliche Firmierung: „Thermalsole- und Schwefelbad Bentheim GmbH".

Fachklinik Bad Bentheim in neuem „Look"

Auf eine mehr als 300 jährige Geschichte schaut die Fachklinik Bad Bentheim bereits zurück. Durch ihre stetige Weiterentwicklung gehört sie inzwischen zu einer der führenden Kliniken für Rheumatologie, Dermatologie, Orthopädie und Kardiologie. Hierzu stehen dem Haus neben den vielfältigen ambulanten Angeboten aktuell insgesamt 350 Rehabilitationsbetten und zusätzlich 68 dermatologische akut-stationäre Betten zur Verfügung. Mehrere Tausend Patienten suchen jährlich die Fachklinik auf, um Heilung oder Linderung zu erfahren.

Der Klinikgeschichte hatte zuvor lange Zeit ein sehr prägnantes Logo bestimmt: Das Brunnenhäuschen der Schwefelquelle als Symbol für die natürlichen Heilmittel, die in verschiedensten Therapien im Hause eingesetzt werden. Durch die Entwicklung vom alten Kurimage zum modernen Gesundheitszentrum verschwand das Brunnenhäuschen und die Wortmarke wurde nur noch mit einer schmalen orangefarbenen Linie versehen. Die Therme und das Trainingstherapie Zentrum hatten unabhängig von der Fachklinik völlig eigenständige Symbole.

Die Zeit war nun gekommen, ein Gleichgewicht in einer neuen Bildmarke zu finden, das die Klinik als starke, verlässliche und selbstbewusste Hauptakteurin präsentiert und zugleich dabei die Therme und das Trainings Therapiezentrum als entscheidenden Mehrwert im medizinischen Bereich der Fachklinik wahrnimmt.

Mit der Agentur Stockwerk2 aus Oldenburg haben wir uns im letzten halben Jahr intensiv beraten und es geschafft, eine neue Wort-Bild-Marke zu entwickeln, die die Fachklinik Bad Bentheim als eine modernen, qualitätsbewussten Reha-Klinik darstellt. Die neue starke, spannungsvolle und prägnante Symbolik greift die Herkunft der Klinik auf und vereint zielführende Aspekte symbolisch in sich.

Das neue Logo zeichnet sich durch seine Einfachheit und hohe Prägnanz aus. Seine Bildmarke - die zwei ineinander verschränkten Tropfen - stehen für die zwei entscheidenden Heilmittel: Schwefelwasser und Thermalsole. Die Überlagerung der zwei Tropfen lässt eine dritte, organische, blattähnliche Form entstehen, die für Gesundheit, Natürlichkeit, Wachstum und Heilung steht. Sie verweist zudem auf die grüne, bewaldete Umgebung der Fachklinik. Die Verschränkung beider Tropfen assoziiert eine sichere, vertrauensvolle und fürsorgliche Verbindung zwischen Patient und Klinik.

Das Zeichen korrespondiert zudem in Duktus und Farbigkeit mit dem neuen Zeichen für die Grafschaft Bentheim und symbolisiert somit eine Zugehörigkeit zur Region.

Zeitnah tragen wir nun die neue Markenidentität in alle internen und externen Kommunikationskanäle und statten in den nächsten Monaten Stück um Stück die vorhandenen Drucksachen, Werbematerialien, Dienstkleidung und viele anderen Dokumente und Verkaufsprodukte mit den neuen Wort-Bildmarken aus.

Was sich nicht ändert, ist unsere rechtliche Firmierung „Thermalsole- und Schwefelbad Bentheim GmbH" und unsere Passion, mit der wir neue Therapiemöglichkeiten voranbringen und bestehende entscheidend verbessern wollen: für unsere Patienten, unsere Mitarbeiter, Gäste und Besucher.

2015

Fachklinik wächst weiter: Neue Kardiologie

Die Fachklinik Bad Bentheim verändert ihr Gesicht: In drei Bauabschnitten werden eine neue kardiologische Klinik und ein neues Verwaltungsgebäude gebaut, außerdem wird der Speisesaal erweitert.

Von Frauke Schulte-Sutrum. Pünktlich zur offiziellen Grundsteinlegung am Dienstag um 11 Uhr regnete und donnerte es kräftig über der Fachklinik in Bad Bentheim. Also zogen sich Ärzte, Gesellschafter und Fachpersonal mit Geschäftsführer Klaus Kinast erst einmal wieder in den Eingangsbereich der Klinik zurück. Der Schauer zog aber schnell ab, sodass Kinast die Gäste über das Bauvorhaben direkt an der Klinik-Baustelle informieren konnte.

In drei Abschnitten wächst die Fachklinik weiter und verändert ihr Gesicht: Zunächst wird eine neue kardiologische Klinik mit 80 Betten auf einem ehemaligen Tennisgelände errichtet. Dazu gehören Funktions- und Therapieräume. Die Bauarbeiten laufen bereits seit Februar. Ein neuer großzügiger Eingangsbereich wird künftig die neue Kardiologie mit dem bisherigen Gebäude verbinden, erläuterte Klaus Kinast den GN. In einigen Monaten tut sich auch etwas am Speisesaal: Er wird um 100 Plätze erweitert, kündigte der Geschäftsführer an. Rund 16 Millionen Euro soll der große Neubau kosten. Mit der kardiologischen Rehabilitation erhöht sich die Bettenzahl auf mehr als 500. Die Kardiologie ist die jüngste Fachdisziplin der Klinik, sie ist im Juli 2013 in Betrieb gegangen.

Die Neubauten sind nötig geworden, weil die bisherigen betroffenen Arbeitsgruppen auf mehrere Standorte in der Anlage verteilt sind. Die räumliche Nähe der Gebäude soll die Kommunikation zwischen den Abteilungen der Fachklinik erleichtern. Die Gebäudeteile werden energietechnisch an die bisherige Fernwärmeversorgung aus einem Heizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung angeschlossen. „Wir wollen unseren Mitarbeitern anständige Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, die Abläufe der Klinik optimieren und dem interdisziplinären Team unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hemme ein modernes Umfeld zur Behandlung bieten", sagte Kinast, der teilweise das Baustellen-Gehämmere übertönen musste.

„Kleinliche Gebäude beherbergen kleinliche Gedanken", zitierte der Geschäftsführer den US-amerikanischen Unternehmer John Davison Rockefeller. Kinast zeigte sich davon überzeugt, dass aus der Großzügigkeit der Bauwerke in Bad Bentheim auch große Gedanken und Ideen hergehen werden. Anschließend packte der Bauherr eine von den drei Gesellschaftern – fürstliche Familie, Landkreis und Stadt – unterschriebene Urkunde zur Grundsteinlegung, eine aktuelle Tageszeitung, einige Geldmünzen, die Begrüßungsrede und die Festschrift zum 300. Jubiläum der Fachklinik in eine „Zeitkapsel". Diese soll in den Bau eingemauert werden. Mit diesem Brauch könnten Nachkommen in später Zukunft vielleicht einmal erfahren, wie der Neubau der Fachklinik entstanden ist.

Quelle: www.gn-online.de

2014

Neujahrsgala wieder in Fachklinik

Zwei besondere Programmpunkte werden bei der Neujahrsgala am Sonnabend, 17. Januar, in der Fachklinik Bad Bentheim präsentiert. Der Chor „Dekoor Close Harmony" aus Utrecht und Salonorchester Münster treten auf.

Von Frauke Schulte-Sutrum. Den Anfang macht der niederländische Chor „Dekoor Close Harmony" aus Utrecht. Er besteht aus 30 Studenten und Graduierten der Universität Utrecht und wird eine Mischung aus Jazz, Gospel und Pop-Musik auf die Bühne bringen. Die Sänger haben in den vergangenen Jahren bei Wettbewerben erste Plätze in China, den USA und Lettland geholt. In diesem Jahr standen sie zwei Mal mit den „Rolling Stones" auf der Bühne. Nach der Pause spielt das Salonorchester Münster klassische Stücke von beispielsweise Brahms, Mozart und Strauß.

Die Fachklinik Bad Bentheim als Sponsor und Gastgeber, die Musik-Akademie der Obergrafschaft als musikalisch und die Touristinformation Bad Bentheim als organisatorisch Verantwortliche sind zuversichtlich, den Zuhörern im nächsten Jahr wieder ein unterhaltsames wie auch jugendlich frisches Konzertprogramm bieten zu können, hieß es in einem GN-Gespräch.

Los geht es um 20 Uhr. Tickets gibt es in der Touristinformation Bad Bentheim und bei Pro-Ticket. Die Karten kosten im Vorverkauf 25 Euro, ermäßigt 24 Euro, an der Abendkasse 27 Euro. Einlass ist ab 19 Uhr. .

Quelle: www.gn-online.de

Bessere Behandlung in Bentheim dank Telemedizin

Telemedizin bietet Krankenhäusern und Patienten Vorteile, weil eine bessere Betreuung möglich ist. Diese Argumente haben die Fachklinik Bad Bentheim veranlasst, den Westdeutschen Teleradiologieverbund zu nutzen.

Von Detlef Kuhn. Das Zauberwort heißt PACS: Das Bilderarchivierungs- und Kommunikationssystem bietet Kliniken eine einfach zu handhabende technische Möglichkeit, Bilder untereinander hin und her zu schicken, damit die für die Patienten nötige Therapie frühzeitig auf den Weg gebracht werden kann – die entsprechende Einverständniserklärung vorausgesetzt. Das System kann unnötige zusätzliche Röntgenaufnahmen vermeiden und die Kommunikation zwischen Fachleuten erleichtern, die sich mit ein paar Klicks auf dem PC die vorhandenen Aufnahmen vom Ultraschall bis zum MRT innerhalb weniger Minuten auf den Befundbildschirm holen können, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Das kann in Notfällen für Chirurgen sehr wichtig sein, aber auch in der Rehabilitation, wenn zum Beispiel im Kontakt mit dem Operateur ermittelt werden kann, worauf Folgeprobleme zurückzuführen sein könnten. Oder wie eine nötige Reha am besten aussehen könnte: Die könnte größtenteils schon festgelegt werden, bevor der Patienten da ist – weil die bisherigen Röntgenaufnahmen von der Akutversorgung schon vorliegen.

Was zunächst große Kliniken ausprobierten, entwickelt sich seit einigen Jahren auch in der Rehabilitation zu einem echten Standortvorteil. „Den wollen auch wir als Fachklinik für Rehabilitation nutzen", sagte Geschäftsführer Klaus Kinast bei einer Präsentation des Systems am Montag in Bad Bentheim. Schließlich könnte das erhebliche wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. Und die Kosten dafür sind überschaubar, weil die meisten Kliniken die nötige (etwas teurere) IT-Infrastruktur ohnehin haben dürften und die Mitgliedschaft im Teleradiologieverbund schon für einige Tausend Euro zu haben ist.

Röntgenbilder per Post? Die Zeiten sind vorbei

Auf jeden Fall verbessert die Mitgliedschaft die Arbeitsabläufe, denn damit sind die Zeiten vorbei, in denen Röntgenbilder noch per Post auf den Weg geschickt werden mussten oder dem Patienten eine CD gebrannt und in die Hand gedrückt wurde oder per Taxi zwischen den Kliniken zirkulierte – wenn es schnell gehen musste. Die Chefärzte von Orthopädie und Kardiologie zeigten sich bei der Präsentation sehr angetan von den neuen Möglichkeiten, auch die Rheumatologie und Dermatologie sollen auf Dauer von den Bildübertragungsmöglichkeiten profitieren.

Vorreiter für die Entwicklung der Telemedizin in Nordwestdeutschland sind nach Auskunft von Marcus Kremer der Radiologieverbund Ruhr und die Uniklinik Münster gewesen über zunächst virtuelle private Netzwerke von fest miteinander verbundenen Partnern. Ein Pilotprojekt startete 2010, ein fest installierter Verbund nahm Anfang 2012 seine Arbeit auf, so der Geschäftsführer der MedEcon Telemedizin GmbH. Ende 2012 waren es bereits 50 Teilnehmer, inzwischen sind es 160 mit Schwerpunkt Ruhrgebiet und Münsterland. Doch der Verbund reicht von Niedersachsen bis ins niederländische Enschede. Im Blick hat der Teleradiologieverbund auch weitere Bereiche Niedersachsens und offenbar auch das Mathias-Spital in Rheine, wovon wiederum das Paulinenkrankenhaus in Bad Bentheim profitieren könnte, das dazugehört.

Euregio-Klinik in Nordhorn bislang nicht beteiligt

„Schade, dass die Euregio-Klinik in Nordhorn noch nicht zum Verbund gehört", bedauert der Chefarzt der Kardiologie in der Fachklinik, Dr. Wolfgang Hemme. Denn die sei schließlich der „Hauptlieferant" für die Herz-Reha in Bad Bentheim. Dagegen nutzt das Bonifatius-Hospital in Lingen die Dienste des Teleradiologieverbandes. Mit einem einfacheren System könnten in Zukunft auch niedergelassene Ärzte eingebunden werden, so Diplom-Volkswirt Kremers.

„Auch das Traumanetzwerk Nordwest ist von solchen Verbundsystemen sehr angetan", sagte die Chefärztin der Bad Bentheim Orthopädie der Fachklinik, Dr. Simone Sörries. Das Netzwerk reicht von Münster und Coesfeld über Lingen und Enschede bis nach Bad Bentheim, wo im März 2015 ein Treffen ansteht. „Das System ist einfach, technisch zuverlässig und schnell, dazu kommt die Datensicherheit", wirbt Marcus Kremers für das System. Klaus Kinast sieht noch einen anderen Vorteil: „So können neue Kooperationen entstehen."

Zahlen belegen: System funktioniert in beide Richtungen

Die Zahlen sprechen für sich, die die Telemedizin GmbH verbuchen kann: über 6000 monatliche Übertragungen und 1250 aktive Nutzungen von den Verbundteilnehmern sind ein Beleg dafür, dass das System in beide Richtungen genutzt wird. Denn das war die große Sorge: Die großen Kliniken würden sich die Bilder kommen lassen, um Patienten zu gewinnen. Doch am Beispiel der Uniklinik Essen widerlegte Marcus Kremers dieses Vorurteil: Dort erhielt man elektronisch Bilder von 60 Einrichtungen, versendete aber gleichzeitig Aufnahmen an 50 Institutionen.

Für Bad Bentheim dürften die Zahlen von zwei Reha-Einrichtungen interessant gewesen sein: Die orthopädisch-rheumatische-unfallchirurgische Rehaklinik in Bad Sassendorf mit spezieller Schmerztherapie kooperierte mit 26 Einrichtungen und erhielt 403 Bilddokumente. Eine neurologische Reha-Klinik in Hagen ließ sich von Januar bis Oktober dieses Jahres von 41 Einrichtungen 1531 Aufnahmen elektronisch zusenden und verschickte 471 Untersuchungsergebnisse an 27 unterschiedliche Adressen..

Quelle: www.gn-online.de

Fachklinik Bad Bentheim baut Kardiologie aus

 

Bis 2016 über zehn Millionen Euro Investitionen – Neuer Haupteingang

Mit der Übernahme des Tennisplatzgeländes hat sich die Fachklinik wertvollen Platz gesichert, um erweitern zu können. Dort wird jetzt mit einem zweistelligen Millionenbetrag für die Kardiologie ein autonomer Bereich mit eigenem Speisesaal geschaffen.

Von Detlef Kuhn. „Die 8500 Quadratmeter große Fläche des ehemaligen Tennisplatzgeländes ist geländemäßig faktisch die einzige Möglichkeit, noch weiter zu wachsen", sagte der Geschäftsführer der Fachklinik, Klaus Kinast, im Gespräch mit den GN. Theoretisch bliebe jetzt für eine Erweiterung nur noch das Forsthaus vor dem Hutewald mit seinem Gelände drumherum. Deshalb sei man froh gewesen, beim Tennisplatz in den Erbpachtvertrag mit dem fürstlichen Haus einsteigen zu können, einem der Gesellschafter der Fachklinik. Der Vertrag läuft über 99 Jahre. Denn schon im Zehn-Jahresplan sei die Hinzunahme einer weiteren Fachrichtung vorgesehen gewesen, die mit 40 kardiologischen Reha-Betten im Bettenhaus 7 mit der angeschlossenen Arztabteilung in einem Zwischenschritt seit August 2013 eingeleitet worden war. Diese Räume soll in Zukunft die Orthopädie nutzen.

Denn bis 2016 soll nach den Entwürfen der Ibbenbürener Planungsgesellschaft agn die Kardiologie an ihren neuen Standort umsiedeln: Die Ausschreibungen für die Arbeiten sollen noch im Oktober erfolgen, dann könnte 2015 Baubeginn sein. Geplant sind eine Verdoppelung auf 80 Reha-Betten, eine Erweiterung des Speisesaals um 100 auf 600 Plätze und ein neuer noch patientenfreundlicherer Haupteingang an zentraler Stelle, an der dann auch die Verwaltung untergebracht werden soll. „Mit dem Projekt wird der Patientennutzen in der Region erheblich gesteigert, die Investitionen steigern aber auch die Kardiologien in den Krankhäusern in der Region", ist Klaus Kinast sicher. Schon die Einrichtung einer zusätzlichen Reha-Fachrichtung in Bad Bentheim habe sich als richtiger Schritt erwiesen, denn die Auslastung der bisher 40 Betten mit Patienten aus Niedersachsen und Westfalen (bis hin ins Ruhrgebiet) sei sehr erfreulich.

Klinik setzt auf Wachstum

Der erste der drei Bauabschnitte benötigt auch die längste Zeit: In gut einem Jahr soll die eigentliche kardiologische Klinik entstehen mit einem Ärztetrakt und den Funktionsräumen. „Mit den dort entstehenden 80 Plätzen setzen wir auf Wachstum", sieht der Geschäftsführer Potenzial in diesem Bereich. Als verbindendes Element zwischen dem jetzigen Bestand und dem Neubau entsteht ein neuer Haupteingang (samt Vorplatz und Überdachung) mit Verwaltungstrakt, auf den man von der Hauptstraße aus direkt zufährt. Mit einem großzügigen Foyer im Erdgeschoss und einer großen Rezeption soll die räumliche Enge beseitigt werden, die bisher vor allem dienstags aufgefallen war, wenn An- und Abreisetag ist. Auch die Patientenverwaltung werde durch Zentralisierung erleichtert.

„Das hat auch Vorteile für den Workflow", so Kinast. Bisher seien die Patienten im „Zick-Zack-Kurs" im Haus unterwegs gewesen. Jetzt werde der Kundenkontakt nach vorne verlagert. Im dritten Bauabschnitt wird ein neuer Speisesaal mit 100 Plätzen und separatem Eingang für die kardiologischen Patienten an den bisherigen Ess-Bereich angebaut.

Kurze Wege

„Wir wollen die Wege in der Kardiologie kurz halten, deshalb entsteht ein ziemlich autonomer Bereich", erläutert der Geschäftsführer. Bisher sei der vorhandene Kurmittelbereich mit genutzt worden, doch man könne einfach nicht immer mehr „draufsatteln". Die Versorgung erfolge deshalb innerhalb der Kardiologie, aber selbstverständlich könnten die Patienten auch von anderen Angeboten auf dem Gelände profitieren. Ein solches Wachstum erfordere natürlich auch zusätzliches Personal zu den bisher etwa 20 Mitarbeitern, so Kinast.

Vor allem der erste Bauabschnitt lässt sich offenbar gut abgrenzen, ohne den übrigen Klinikbetrieb zu beeinträchtigten. „Der Bereich liegt an der Peripherie, wir haben auch schon mitten im Gelände gebaut", meint Klaus Kinast. Ein großer Vorteil: Mit den Behörden ist vereinbart, dass der Bauverkehr nicht über die Hauptstraße, sondern über einen Forstweg abgewickelt werden kann..

Quelle: www.gn-online.de

Lampionfest: Mehr Lichter, weniger Publikum

 

Veranstaltung im Bad Bentheimer Kurpark mit erweitertem Angebot

Ein fester Bestandteil des Bad Bentheimer Veranstaltungskalenders ist das Lampionfest im Kurpark. Über die Jahre hat der Verkehrs- und Kulturverein (VKV) das Erscheinungsbild und das Programm immer wieder verändert und ausgebaut.

Von Albrecht Dennemann.Am Sonnabend präsentierten die Ehrenamtlichen ein organisatorisch optimiertes und perfekt gestaltetes Fest mit zusätzlichen Angeboten wie der „Wasserorgel" der Freiwilligen Feuerwehr Gronau. Doch es kamen weniger Besucher als in den Vorjahren – ob es am Wetter, den Ferien oder vielleicht am Eintrittspreis lag, darüber lässt sich spekulieren. Vielleicht war es eine Kombination aus allen Faktoren.

Schon bei der Parkplatzsuche war zu spüren, dass weniger Besucher in den Kurpark strömten. Der Sonderzug des Graf MEC, der Besucher aus Neuenhaus und Nordhorn nach Bentheim chauffierte, war hingegen gut gebucht.

Es gab Hüpfburgen, alte holländische Holzspiele, Getränke- und Essensstände, der Modellboot-Club ließ seine Boote auf dem See fahren und eine Band spielte – soweit war das Angebot zwischen den vielen gelb und rot leuchtenden Lichterketten wie gehabt. Mit „Jokebox" aus Remscheid hatte der VKV jedoch eine ausgewiesene Party-Band engagiert, die es hervorragend verstand, das Publikum zu unterhalten. Engagiert griffen die Gitarristen in die Saiten, und zu Oldies, aber auch zu aktuellen Stücken wurde bei einsetzender Dämmerung schon getanzt.

Immer wieder mussten die Musiker jedoch ihre „Sets" unterbrechen, da andere Programmpunkte die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Erstmals wartete die Feuerwehr Gronau mit einer „Wasserorgel" auf. Schon vormittags um zehn Uhr hatten die Gronauer begonnen, ihre Kombination aus Wasser, Licht, Feuerwerk und Musik aufzubauen, und waren erst kurz vor Beginn fertig geworden. Immer wieder riss die gebotene Show die Besucher zu Applaus hin.

Auch die „Free-Artistik-Gruppe" aus Gronau begeisterte die Gäste mit ihren Darbietungen vor dem Kurhaus. Flic-Flacs und atemberaubende Sprünge auf der schmalen Luftpolstermatte bewiesen deren Können.

Im Musik-Pavillon konnten sich die Kinder schminken lassen, auf dem See mit kleinen Tretbooten fahren, gemeinsam mit den Eltern an den alten Holzspielzeugen vergnügen oder die Hüpfburg in Besitz nehmen.

Großes Finale mit Feuerwerk

Zum großen Finale hatten die Feuerwerker wiederum richtig „aufgefahren": Mit Knalleffekten tauchten sie den Himmel, aber auch das Gelände in ein mitunter mystisches Licht. Die Explosionen waren bis nach Schüttorf zu hören, sodass sich dort mancher wunderte. Doch damit war das Fest noch nicht beendet. Zwar pfiff der Graf MEC zur Rückfahrt, doch die Wasserorgel gab noch eine Zugabe und die Band hatte noch Songs für die Open-Air-Tanzparty im Repertoire.

In den sozialen Netzwerken hatte der Eintrittspreis für leichte Diskussionen gesorgt. Wenn man jedoch sieht, mit welchem Engagement der VKV in jedem Jahr das Fest gestaltet, die vielen Lichterketten, Fackeln und weiteren Lichter aufbaut und sich immer wieder etwas Neues einfallen lässt, um die Attraktivität zu erhalten, dann mag man den Eintrittspreis für fast schon zu niedrig erachten. Immer wieder wurde verbessert, und so hatte man auch erstmals ein großes Zeltdach in der Nähe der Tanzfläche aufgebaut, um den Gästen bei einem möglichen Schauer Schutz zu bieten. Wenn man dann noch bedenkt, dass das Wetter immer ein Risiko darstellt und die möglichen Überschüsse wieder in das Kulturprogramm des VKV fließen, kann man sich über die zu entrichtenden acht Euro wahrlich nicht beschweren, zumal Kinder freien Eintritt genießen.

Quelle: www.gn-online.de

„Bentheim kann mit zwei Bädern punkten”

 

Revision in der Mineraltherme für Patienten kaum spürbar

Die erste wichtige Hürde bei der ersten Revision der Bad Bentheimer Mineraltherme (BMT) seit fünf Jahren ist genommen: Das Außenbecken hat die Kontrolle hinter sich. In dieser Woche werden Saunabereich und Bistro einer Prüfung unterzogen.

Von Detlef Kuhn. Froh ist man bei den Verantwortlichen vor allem darüber, dass die sintflutartigen Regenfälle in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche sich nicht bis in die Grafschaft ausgebreitet haben. Hätten sich Wassermassen in das leere Außenbecken sturzbachartig ergossen, hätte es zu größeren Schäden kommen können. „Wir hatten schon Pumpen und Schläuche auf der Terrasse für den Notfall installiert", sagte der technische Leiter, Thorsten Krämer, im Gespräch mit den GN. Man habe die Wetterentwicklung stets im Auge gehabt – im Internet und vor Ort.

Ohnehin gab es genug zu organisieren, denn bei einer Wasseroberfläche von 425 Quadratmetern und einem Volumen von 630 Kubikmetern mussten so große Wassermassen erst mal entsorgt werden. Das erfordert einen engen Kontakt mit dem Trink- und Abwasserverband (TAV), denn angesichts der Salzwassermenge kann das Wasser nicht einfach konzentriert durch das Rohrleitungsnetz geschickt werden. Die ganze Aktion hat sich über 16 Stunden und zweieinhalb Tage hingezogen. Und beim erneuten Befüllen des Außenbeckens war der TAV ebenfalls vorgewarnt, denn bei so großen Wassermassen hätte man dort an eine Leckage im Leitungsnetz geglaubt. Am Ende dauerte es zwei weitere Tage, bis das Wasser wieder auf die benötigte Temperatur aufgeheizt war.

„Trotz der umfänglichen Ankündigungen, dass eine Revision ansteht, tauchte nach einigen Tagen die Frage der Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit mehrfach auf", erzählt Jutta Niehaus, die BMT-Leiterin. Angesichts von durchschnittlich 1000 Besuchern täglich kein Wunder, zu Spitzenzeiten nutzen sogar 1300 Gäste die Mineraltherme. „Wir haben seit Jahren steigende Zahlen trotz des neu eröffneten Badeparks", zeigte sich Geschäftsführer Klaus Kinast sichtlich stolz über die Entwicklung des 1975 eröffneten Bades. Und die medizinisch verordneten Anwendungen konnten alle durchgeführt werden. Es gab also keine wirkliche Pause, was offenbar viel Organisationstalent erforderte angesichts des laufenden Betriebs. Inzwischen können alle drei Becken wieder genutzt werden.

Die Verantwortlichen heben ohnehin das „gute nachbarschaftliche Miteinander" der beiden Bäder hervor. Denn Familien mit Kindern werden schon mal zum Badepark geschickt, wenn sie versehentlich bei der Mineraltherme landen, und ältere Besucher macht der Badepark schon mal darauf aufmerksam, dass es sich hier eher um ein Spaßbad handelt und offenbar eigentlich der Kurbereich angestrebt war. „Bad Bentheim kann sich doch freuen, mit zwei solch tollen Bädern punkten zu können", ist Jutta Niehaus überzeugt. Die vielen Besucher von außerhalb seien der beste Beleg dafür, denn Autos mit ST- oder BOR-Kennzeichen sind ebenso häufig zu finden wie niederländische Besucher.

Unterirdische Arbeiten

Wovon all diese Gäste in den vergangenen zwei Wochen kaum etwas mitbekommen haben dürften, waren die unterirdischen Arbeiten. Denn im Keller ist der durch die Sole angegriffene Schwammwasserbehälter ebenso mit Polyethylen ausgekleidet worden wie der Schwallwasserbehälter. Der ist quasi als Zwischenlagerstätte nötig, wenn mal eine ganze Schulklasse gleichzeitig ins Wasser springt. „Da hatten die Arbeiter ein strammes Programm, denn es ist eng, warm und laut im Keller", weiß Thorsten Krämer.

Froh ist der technische Leiter, dass bei den Instandhaltungsarbeiten keine größeren Schäden entdeckt worden sind. Es sind nur Kleinigkeiten zu den ursprünglichen Sanierungsvorhaben dazugekommen, so sei man für die Revisionsarbeiten bei etwas über 100.000 Euro Kosten gelandet. Dafür sind seit 25. Juli viele Berufsgruppen zum Teil ständig vor Ort gewesen und haben Hand in Hand gearbeitet: Elektriker, Fliesenleger, Maler, Tischler, Rohrleitungsbauer und Kältetechniker waren und sind immer noch erforderlich, um alle Arbeiten zu bewältigen. „Hier ging es zum Teil zu wie in einem Ameisenhaufen", schildert Jutta Niehaus.

In dieser Woche stehen der Saunabereich und das Bistro noch bis Donnerstag auf dem Sanierungsprogramm. Komplett erneuert wird die finnische Außensauna. In der Dampf-, der Rosen- oder der Biosauna gibt es höchstens Optimierungsbedarf durch Fliesenleger- oder Malerarbeiten, was auch weitgehend für den Schwimmbadbereich gilt. Mit über 100 Besuchern täglich im Durchschnitt wird im Übrigen auch der Saunabereich in der Mineraltherme gut genutzt – auch im Sommer. Auch spezielle Angebote wie Saunayoga im Saunarium werden gut angenommen, so Jutta Niehaus.

Investitionen waren im Bistrobereich nötig, weil die Enge in der Küche den Einbau hochmoderner Geräte nötig machte. „Da ging es schon bisher zu wie in einer Schiffskombüse", begründet Klaus Kinast den Optimierungsbedarf. Überarbeitet wird zurzeit auch der Gästebereich, der einen neuen Fußboden erhält. Gut gerüstet ist man im Bistro durch die enge Zusammenarbeit mit dem Küchenbereich der Fachklinik. „Das schafft echte Synergieeffekte, vor allem bei großem Ansturm", lobt Geschäftsführer Kinast. Zumal der Küchenchef auch immer wieder Ideen fürs Bistro habe. Froh sei man jedenfalls, das Bistro 2009 nach Verpachtung wieder in eigener Regie übernommen zu haben. „Es ist gut, wenn alles in einer Hand ist und alle eine bestimmte Philosophie mittragen", davon sind Jutta Niehaus und Klaus Kinast inzwischen überzeugt.

Quelle: www.gn-online.de

Fachklinik: Kardiologie zahlt sich aus

 

40 Betten oft schon voll belegt – Bentheimer über Entwicklung erfreut

Die Fachklinik Bad Bentheim hat ein gutes Jahr 2013 hinter sich, die Ergebnisse konnten im ersten Halbjahr 2014 sogar noch übertroffen werden. „Wir sind mit der Belegung sehr zufrieden", sagt Geschäftsführer Klaus Kinast.

Von Detlef Kuhn. Die Anlagen sind nach Auskunft von Kinast alle gut ausgelastet, wenn auch je nach Fachbereich wegen der nur regionalen oder auch bundesweiten Inanspruchnahme unterschiedlich. Die Bentheimer Mineraltherme kann ebenso Zuwächse verzeichnen. Beim Trainings- und Therapiezentrum (TTZ) stoße man sogar an Kapazitätsgrenzen. In diesem Jahr würden keine spektakulären Großereignisse anstehen, Baupläne lägen zwar in der Schublade – allerdings für 2015. Denn die seit einem Jahr in Betrieb befindliche Kardiologie mit ihren 40 Betten habe sich gleich sehr gut entwickelt. Aber auch mit den Zahlen in der Dermatologie, der Rheumatologie und der Orthopädie ist die Fachklinik sehr zufrieden. Die Zahl der dermatologischen Akutbetten ist im Januar von 53 auf 60 erhöht worden.

Obwohl bisher nur regional ausgerichtet, seien nicht selten alle Kardiologie-Plätze in Anspruch genommen worden, so Kinast. Mit einer im September erwarteten Zustimmung der Rentenversicherung könnte die Abteilung Nachsorge bundesweit betreiben. Deshalb gebe es Pläne für die Bebauung des ehemaligen 17 Hektar großen Tennisplatzgeländes.

Jetzt kommen die Patienten hauptsächlich aus einem Umkreis von 100 Kilometern. Die Zusammenarbeit mit der Kardiologie der Euregio-Klinik nannte Klaus Kinast sehr gut. Durch die in 2013 eröffnete Abteilung mit ihren 30 Vollzeitstellen sei die Zahl der Mitarbeiter auf 415 gestiegen – darunter viele Teilzeitkräfte.

Klinik will sich in vielen Bereichen zukunftsfähig aufstellen

Investiert hat die Fachklinik gerätemäßig im EDV-Bereich, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Eingeführt werden sollen zudem ein Facility-Management-System und ein EDV-gesteuertes Warenwirtschaftssystem. Als neue Disziplin im TTZ soll das Bogenschießen aufgenommen werden, die Schulungen für das Personal laufen ab Anfang August. Schwerpunktmäßig ist dabei an die Therapie orthopädischer Patienten gedacht, die so Konzentrationsfähigkeit und Körperspannung steigern könnten.

Mit dem Beitritt zum über 100 Mitglieder starken Westdeutschen Teleradiologieverband hat die Fachklinik auch den Einstieg in die Telemedizin vollzogen. Ermöglicht wird damit der digitale Austausch von Röntgenbildern zwischen orthopädischen Praxen, Reha-Zentren, Krankenhäusern und Uni-Kliniken zwischen Münster und Enschede. Schwerpunktmäßig kommen die Verbandsmitglieder aus dem Ruhrgebiet. Dabei sind nur zwei Reha-Einrichtungen. „Darauf haben wir lange hingearbeitet und mit großen und schnellen Glasfaserverbindungen sowie leistungsfähigen Rechnern die Grundlage geschaffen", so Verwaltungsdirektor Kinast.

Einer Revision muss nach fünf Jahren wieder einmal das Thermalbad unterzogen werden. In der Zeit vom 26. Juli bis 8. August finden dort verschiedene Instandsetzungen und Erneuerungen statt. Das Therapiebad ist vom 25. Juli bis 3. August geschlossen (Ausnahme: vom 28. Juli bis 1. August für Bewegungsbäder geöffnet). Das Sport- und Außenbad schließt am 27. Juli um 18 Uhr und öffnet wieder am 4. August. Die Sauna ist vom 1. bis 7. August (und zudem am 27. Juli ab 18 Uhr), das Bistro ist ab 26. Juli geschlossen und öffnet wieder am 8. August.

Quelle: www.gn-online.de

„Schuppenflechte ist nicht ansteckend“

 

Hautspezialist Dr. Ansgar Weyergraf über Vorurteile in der Öffentlichkeit und erfolgreiche Therapien bei Psoriasis.

Das Interview mit dem Weser-Kurier können Sie hier nachlesen.

13,5 Millionen Euro für Paulinenkrankenhaus

 

Ministerin Cornelia Rundt besucht „Mustereinrichtungen" in Bentheim

Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) bekam in Bad Bentheim keine Probleme serviert, sondern Erfolgsgeschichten: Vor allem das Paulinenkrankenhaus berichtete von konkreten Erweiterungsplänen. Insgesamt werden rund 13,5 Millionen Euro investiert.

Von Frauke Schulte-Sutrum, Bad Bentheim. Es war ein angenehmer Besuch, den Cornelia Rundt, Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration des Landes Niedersachsen, nach eigenen Angaben gestern in Bad Bentheim erlebt hat. Denn die von ihr besuchten Kliniken – die Fachklinik und das Paulinenkrankenhaus – packten keine Probleme auf den Tisch, sondern berichteten von ihrer erfolgreichen Arbeit. Begleitet wurde die Ministerin unter anderem von Gerd Will, Mitglied des Landtags und Chef der SPD-Kreistagsfraktion, Bürgermeister Dr. Volker Pannen, Landrat Friedrich Kethorn und SPD-Kreistagsmitglied Liesel Günther.

Dank guter Entwicklungen gibt es beim Paulinenkrankenhaus – das älteste Krankenhaus in der Grafschaft – konkrete Baupläne. Dort sollen voraussichtlich zum Jahreswechsel umfassende Bauarbeiten beginnen. „Es ist die größte Sanierung in der Geschichte der Klinik. Zurzeit wird mit Hochdruck an den Plänen gearbeitet", verriet Werner Otte von der Stiftung Mathias-Spital, die Trägerin des Krankenhauses ist. Etwa 13,5 Millionen Euro sollen investiert werden. Das Land Niedersachsen plant, davon rund 7,8 Millionen Euro zu übernehmen – aufgestückelt nach Bauabschnitten. Den Rest zahlt die Stiftung.

Ein rund 2000 Quadratmeter großer Anbau soll im Süden des vorhandenen Bettenhauses entstehen. Dort hat die Stiftung vor rund zwei Jahren zwei Grundstücke erworben. Im Bestand werden etwa 700 Quadratmeter umgebaut. Das 55-Betten-Haus will mehr Platz und Komfort schaffen für zwei neue OP-Säle, Patientenzimmer, Funktionsräume und auch für die orthopädische Praxis. Vor allem in den beiden vorhandenen Operationsräumen herrsche zurzeit – dank moderner Technik – „drangvolle Enge", verdeutlichte Carsten Lindemann, technischer Direktor bei der Mathias-Stiftung. Eine weitere Neuerung: Operationsbesteck wird künftig nicht mehr vor Ort, sondern im Mathias-Spital in Rheine sterilisiert.

Etwa 1300 Patienten werden pro Jahr stationär im Paulinenkrankenhaus behandelt, ambulant sind es rund 400. „Der orthopädische Bereich deckt so gut wie alles ab und hat sich in den letzten 30 Jahren gut entwickelt", sagte Dr. Thomas Raabe. Die Patienten würden zudem die „enge Verzahnung" mit dem Fachklinikum Bad Bentheim genießen. Denn nachdem sie im Paulinenkrankenhaus behandelt wurden, schließe sich oft eine Reha in der Fachklinik an.

Die gute Zusammenarbeit thematisierten auch Verwaltungsdirektor Bernhard Bergmann und Dr. Ansgar Weyergraf, die die Sozialministerin gemeinsam mit Carl-Ferdinand Erbprinz zu Bentheim und Steinfurt zu Beginn ihres Aufenthalts in der Kurstadt in der Fachklinik in Empfang nahmen. Der Erbprinz gab als Vorsitzender der Gesellschafter-Versammlung zunächst einen Einblick in die verschiedenen Disziplinen der Klinik. Dr. Ansgar Weyergraf informierte anschließend ausführlicher über den Bereich Dermatologie. Auch das Fachklinikum mit seinen rund 450 Mitarbeitern und ebenso vielen Betten plant, sich zu vergrößern – eventuell im Jahr 2015, hieß es gestern.

Bei beiden Klinikbesuchen wurde deutlich: Für einen erfolgreichen Betrieb ist Spezialisierung das Schlüsselwort – gerade bei kleinen Einrichtungen. „Ich freue mich über die Wirtschaftlichkeit der kleinen Häuser und die stressfreie Zusammenarbeit", meinte Cornelia Rundt am Ende ihres Besuchs. Bei Problemen müsse bei jeder Klinik individuell nach Lösungen gesucht werden. Die Standorte in Bad Bentheim seien ein gutes Beispiel. Die Ministerin sprach gar von „Mustereinrichtungen".

Quelle: www.gn-online.de

Wie belastbar ist ein Reha-Patient?

 

Fachklinik Bad Bentheim und BTZ des Handwerks kooperieren

Belastungs- und Arbeitserprobungen für Rehabilitationspatienten sind das Thema eines bundesweit einmaligen Kooperationsprojekts der Fachklinik Bad Bentheim mit dem BTZ des Handwerks. Es soll Daten zur beruflichen Reintegration liefern.

Im Rahmen einer Ärzte- und Fachpersonalfortbildung erläuterten die beiden Kooperationspartner Fachklink Bad Bentheim und BTZ des Handwerks kürzlich in Nordhorn ihr Vorreiterprojekt. Seit Herbst 2012 arbeiten beide auf dem Gebiet der Belastungs- und Arbeitserprobungen für Patienten der Fachklinik eng zusammen.

„Es geht darum, dass sie sehen und erleben, welche Möglichkeiten und Kompetenzen zur Belastungs- und Arbeitserprobung es für ihre Patienten bei uns gibt", erläuterte BTZ-Geschäftsführer Tilman Stürmer den Medizinern, Ergotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeitern, die sich in Nordhorn über das Projekt informierten. Stürmer stellte nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die orthopädische Chefärztin der Fachklinik Bad Bentheim Dr. Simone Sörries das Berufsbildungszentrum vor, bevor der therapeutische Leiter des Trainings- und Therapie-Zentrums, Oliver Dienemann, seitens der Fachklinik das bundesweit einmalige Vorreiterprojekt in Details vorstellte. BTZ-Koordinatorin Judith Stockfleth ergänzte die Ausführungen mit den Aufgaben, die das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) des Handwerks in der Zusammenarbeit wahrnimmt.

In drei ausgesuchte Werkstätten, in denen regelmäßig Belastungs- und Arbeitserprobungen stattfinden, erlebten die besichtigten die Ärzte und Fachleute das projekt in der Praxis. BTZ-Ausbilder und Meister hatten in der Bauhalle, dem Metallbereich sowie in der CNC-Werkstatt typische Arbeitssituationen aufgebaut, in denen mit den Patienten Belastungssituationen erprobt werden. Die Ergotherapeutinnen der Fachklinik und des Trainings-Therapie-Zentrums, Julia Diesendorf und Marion Rakers, erklärten die Abläufe. Diplom-Sozialwissenschaftlerin Maria Theisling-Wilbers vom BTZ stand für Fragen zur Erfassung der Schlüsselqualifikationen zur Verfügung.

Diese neu konzipierte Art der Belastungs- und Arbeits-erprobung finde bei den Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften und der Rentenversicherung großen Anklang, so Dienemann. In der Regel vier Mal im Verlauf der Rehabilitation fänden die am wirklichen Arbeitsalltag der Patienten orientierten Erprobungen statt. Diese ermöglichten eine reale Einschätzung des Grades der beruflichen Qualifikation.

Am Ende stehe ein Bericht, der neben diesen Ergebnissen auch die Resultate der Schlüsselqualifikationsfeststellung und die Beobachtungen der Ergotherapeutinnen enthalte und fundierten Empfehlungen zur beruflichen Reintegration gebe. Damit könnten die Kostenträger gegebenenfalls weiterführende Maßnahmen zur beruflichen Reintegration oder Neuorientierung einleiten.

Die Rehabilitationsfachklinik Bad Bentheim ist durch das Therapiekonzept in Kooperation mit dem BTZ des Handwerks zertifizierte Schwerpunkteinrichtung mit medizinisch-beruflich-orientierter Rehabilitationskompetenz für die Berufsgenossenschaften und die Deutsche Rentenversicherung.

Quelle: www.gn-online.de

Bentheimer Fachklinik: Große Pläne für 2014

 

Konzept für Neubau und Umstrukturierungen wird ausgearbeitet

Das Jahr 2013 war an der Fachklinik in Bad Bentheim ereignisreich – und auch 2014 soll es einige Neuerungen auf dem Gelände im fürstlichen Wald geben. Das bestätigte der Geschäftsführer der Fachklinik, Klaus Kinast, auf Anfrage der GN.

Von Carolin Ernst - Bad Bentheim. „Wir steigen jetzt in die Planung ein", verriet Kinast am Dienstag. Details darüber, was genau an der Fachklinik passieren soll, verriet der Geschäftsführer noch nicht. Aber seine Aussagen lassen durchklingen, dass es sich durchaus um ein größeres Projekt handelt. Zunächst werden Arbeitsgruppen gebildet und erste Planungen mit einem Architekten gemacht. „Wir wollen ein schlüssiges Konzept für das Gelände und für unsere Fachbereiche", erläuterte Kinast. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, Räume und Ressourcen für die Bereiche wie Orthopädie, Rheumatologie und die 2013 eröffnete Kardiologie zu bündeln und somit Zentren auf dem Areal zu schaffen.

Dafür soll es auch im Jahr 2014 wieder einen Neubau auf dem Fachklinik-Gelände geben. Im vergangenen Jahr war das Bettenhaus 7 hochgezogen worden. Darin stehen 40 Betten für die Orthopädie und 20 für die Kardiologie zur Verfügung. In Zukunft sollen solche Vermischungen aufgelöst werden und eindeutige Strukturen herrschen. „Wir müssen einige Dinge verlagern", sagte Kinast. Für ein neues Gebäude steht noch ein Teil des ehemaligen Tennisgeländes zur Verfügung. Wann die Bauarbeiten dort beginnen können, soll nun ebenfalls festgelegt werden.

Die Veränderungen betreffen auch bestehende Gebäude. Abgerissen werden muss nach aktuellem Stand keines. Aber: „Einige wurden vor langer Zeit gebaut und sind für heutige Ansprüche nicht mehr angemessen", heißt es aus der Geschäftsleitung der Fachklinik. Die bestehenden – so genannte abgängige – Einrichtungen könnten allerdings einen neuen Zweck bekommen und entsprechend saniert werden.

Im ersten Halbjahr 2014 soll das Konzept fertiggestellt sein. „Falls es schneller gehen sollte, freuen wir uns", meinte Klaus Kinast. Dass die Fachklinik ihre selbst gesteckten Ziele übertrifft, ist allerdings nicht gerade ungewöhnlich: Bei Eröffnung der Kardiologie im August 2013 war noch von einer Vollauslastung nach einem Jahr die Rede – mittlerweile visiert die Geschäftsleitung an, dieses Ziel zum Ende des ersten Quartals 2014 zu erreichen.

Quelle: www.gn-online.de