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Vorsorgen mit Wohlfühl-Faktor

Vorsorgekur © Tristan Vankann

Mit den Rezepten für therapeutische Leistungen, die Ihr Badearzt ausstellt, kommen Sie zu uns in die Fachklinik. Am Terminschalter in Haus 6 wird gemeinsam mit Ihnen ein Therapieplan erstellt. Alle verordneten Anwendungen wie Bäder, Packungen, Massagen, Krankengymnastik und Elektrotherapie erfolgen in unseren modernen physikalisch-therapeutischen Abteilungen. Viele der Behandlungen basieren auf unseren natürlichen Heilmitteln Schwefelmineralwasser und Thermalsole.

Informationen zu ortsansässigen Badeärzten erhalten Sie über die Touristinformation Bad Bentheim oder über die Fachklinik. Bei dermatologischen Indikationen werden die Behandlungen ausschließlich von ortsansässigen Dermatologen verordnet und überwacht.

Informationen zur ambulanten Vorsorgekur

Jedes Mitglied einer gesetzlichen oder Ersatzkasse und dessen mitversicherte Familienangehörige können diese Art der Kur in Anspruch nehmen. Die ambulante Vorsorgekur ist eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Ambulante Vorsorge- und Rehabilitationskuren dauern in der Regel drei Wochen. Bei medizinischer Notwendigkeit gibt es die Möglichkeit, den Aufenthalt zu verlängern. Eine ambulante Kur kann alle drei Jahre bewilligt werden.

Eine stationäre Rehabilitation, früher auch Kur genannt, kann mit Ausnahme chronischer Erkrankungen alle vier Jahre bewilligt werden. Bei der ambulanten Vorsorgekur gibt es dagegen alle drei Jahre die Möglichkeit zur Wiederholung.

Im Gegensatz zu einem stationären Aufenthalt (Rehabilitation) haben Sie bei einer ambulanten Vorsorgekur viele Wahlmöglichkeiten. Sie können sich gemeinsam mit Ihrem Haus- oder Facharzt frei für einen anerkannten Kurort, einen ortsansässigen Badearzt und eine Unterkunft vor Ort entscheiden.

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die ärztliche Behandlung und 90 Prozent der Kurmittelkosten abzüglich eines Eigenanteils von rund zehn Euro. Außerdem kann Ihnen ein pauschaler Zuschuss für Unterkunft, Fahrtkosten und Verpflegung von maximal 16 Euro pro Tag und Person gewährt werden, bei Kleinkindern meist mehr. Die Kurtaxe ist vom Patienten zu tragen.

Da ambulante statt stationärer Therapien für die Kostenträger günstige sind, ist es oft einfacher, eine Bewilligung für eine ambulante Vorsorgekur zu bekommen als für eine stationäre Rehabilitation. Wird Ihr Antrag dennoch abgelehnt, können Sie auf eigene Kosten zur Kur fahren. Dann ist jedoch zu beachten, dass man bei Erwerbstätigkeit dafür Urlaub nehmen muss. Eine bewilligte ambulante Vorsorgekur ist dagegen nicht auf den Urlaub anzurechnen.

Der Versicherte erhält von seiner Krankenkasse einen Vordruck, der von ihm und seinem behandelnden Arzt auszufüllen ist. Der ärztliche Teil, die „Anregung einer ambulanten Vorsorgeleistung in anerkannten Kurorten gemäß § 23 Abs. 2 SGB V", wird der Krankenkasse vorgelegt. Sie ist gleichzeitig Grundlage für die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Der Arzt schlägt einen für die Indikation geeigneten Kurort vor oder nennt die Anforderungen an den Ort.

Ihre Krankenkasse stellt nach Bewilligung einen Badearztüberweisungsschein aus, bescheinigt die Übernahme der Kurmittel- und Arztkosten und in der Regel auch einen Zuschuss für Unterkunft, Fahrtkosten und Verpflegung.

Eine Unterkunft in oder um Bad Bentheim finden Sie über das Gastgeberverzeichnis Bad Bentheim oder über die Touristinformation Bad Bentheim.

Anerkannte Badeärzte

Gemeldet bei der Kassenärztlichen Vereinigung

Dr. med. Alfred Rötting

Allgemeinarzt – Sportmedizin

Rheiner Straße 11
Telefon: (05922) 2088
www.arzt-bad-bentheim.de

Dr. med. Hartmut Ständer

Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Allergologie

Paulinenweg 1
Telefon: (05922) 1466
www.derma-badbentheim.de

Dr. med. Heiner Walles

Internist

Rheiner Straße 11
Telefon: (05922) 2088
www.arzt-bad-bentheim.de